Polanski schockiert: Bayern ist gar nicht so besonders!

Vor dem Spiel gegen den FC Bayern München steht Borussia Mönchengladbach in einer schwierigen Lage. Ohne Sieg und als Tabellenletzter empfängt die Mannschaft den souveränen Spitzenreiter. Interimstrainer Eugen Polanski hat deshalb klare Erwartungen an sein Team formuliert und auch einige Updates zu verletzten Spielern gegeben.

Im Vorfeld der Begegnung verzichteten sowohl Polanski als auch Sportdirektor Rouven Schröder darauf, große Ziele auszugeben. Stattdessen betonten sie die Bedeutung von Einsatz und Teamgeist. Polanski forderte: „Die Füße reinhalten, sich tatsächlich und leidenschaftlich wehren, damit das sichtbar ist für das Trainerteam, für die Mitspieler, für die Fans.“ Schröder ergänzte, dass „totaler Zusammenhalt“ eine entscheidende Rolle spielen werde.

Die Partie erinnert die Gladbacher an frühere Zeiten, als solche Duelle um Meisterschaften entschieden wurden. Heute sehen sich die Gastgeber jedoch eher in der Rolle des Außenseiters. Polanski erklärte: „Die Aufgabe ist nicht einfach, weil man weiß, was Bayern kann.“ Er betonte, dass weniger ein ausgeklügelter Matchplan als vielmehr die Grundtugenden entscheidend sein werden.

Polanski analysierte den Gegner nüchtern: „Bayern macht nichts Besonderes. Aber das, was sie machen, machen sie richtig gut.“ Es sei „keine Astrophysik“, den Spielstil unter Vincent Kompany zu verstehen, wichtiger seien jedoch Zweikampfstärke und der Wille, den Rhythmus des Gegners zu stören. „Man muss gut in den Zweikämpfen sein, man muss gallig sein, man muss auch mal ihren Rhythmus brechen“, so Polanski weiter. Diese Tugenden seien gegen Bayern besonders entscheidend.

Personell muss Gladbach vermutlich auf Fabio Chiarodia verzichten, der muskuläre Probleme hat. Dagegen steht Shuto Machino nach seiner Erkrankung wieder zur Verfügung. Auch Franck Honorat und Giovanni Reyna könnten nach ihren Kurzeinsätzen zuletzt wieder von Beginn an spielen. Polanski sagte: „Beide sind Kandidaten für die Startelf.“

Im Angriff gibt es zudem Hoffnung auf baldige Rückkehrer. Robin Hack und Tim Kleindienst, die beide verletzungsbedingt ausfielen, könnten demnächst wieder ins Training einsteigen. „Wir hoffen, dass wir sie sehr zeitnah wieder teilintegrieren können“, sagte Polanski. Besonders bei Hack sei die Hoffnung groß, ihn bereits nächste Woche einbinden zu können.

Für Tim Kleindienst sieht Polanski den Zeitplan eingehalten, betont aber, dass der Stürmer „bei jeder Bewegung 100 Prozent beschwerdefrei sein“ müsse. Nathan Ngoumou muss hingegen weiterhin Geduld aufbringen. Der kamerunische Nationalspieler hat nach seiner Achillessehnenverletzung zwar Fortschritte gemacht, ist aber noch nicht schmerzfrei. „Wir müssen jetzt wieder einen Schritt zurück gehen“, so Polanski. Trotzdem sei der Zeitplan nicht gefährdet.

Mit diesen Voraussetzungen geht Borussia Mönchengladbach in das schwierige Heimspiel gegen den FC Bayern und hofft auf eine kämpferische Leistung sowie auf die baldige Rückkehr wichtiger Akteure.

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