Plant Maccabi Tel Aviv den Winter-Coup? Peretz vor Abschied aus Hamburg!

Plant Maccabi Tel Aviv den Winter-Coup? Peretz vor Abschied aus Hamburg!

Im WM-Qualifikationsspiel zwischen Israel und Norwegen erregte Daniel Peretz trotz einer deutlichen 0:5-Niederlage die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Bereits nach wenigen Minuten stand der israelische Torwart im Mittelpunkt, als er einen Elfmeter von Erling Haaland beeindruckend parierte – und das gleich zweimal. Nachdem Peretz sich beim ersten Versuch zu früh bewegt hatte, wurde der Strafstoß wiederholt, doch auch den zweiten Schuss konnte er regelkonform abwehren.

Während Peretz für seine Nationalmannschaft glänzte, sieht seine Situation beim Hamburger SV ganz anders aus. Dort bleibt ihm bislang nur die Rolle als Ersatzkeeper, ähnlich wie zuvor schon beim FC Bayern München. Die Hoffnung, beim Bundesliga-Aufsteiger die Nummer eins zu werden, hatte ihn überhaupt erst zu einem Wechsel nach Hamburg bewegt. Zuvor hatte er ein Angebot von CFC Genua abgelehnt, angeblich weil ihm kein Stammplatz zugesichert wurde.

Die Führung des HSV hatte nach Peretz‘ Verpflichtung einen offenen Konkurrenzkampf im Tor angekündigt, den schlussendlich Daniel Heuer Fernandes für sich entscheiden konnte. Die konstant starken Leistungen von Heuer Fernandes rechtfertigen bislang die Entscheidung des Trainers. Merlin Polzin, Mitglied des Trainerteams, meinte kürzlich, Peretz habe die Entscheidung enttäuscht aufgenommen, gehe jedoch professionell damit um und zeige sich im Training engagiert.

Doch nach dem Qualifikationsspiel wurde deutlich, dass Peretz nicht zufrieden ist mit seiner Situation. Im israelischen Fernsehen äußerte er offen seinen Frust: „Die Dinge, die gerade passieren, sind nicht unter meiner Kontrolle. Ich bin verantwortlich für mein eigenes Verhalten und Benehmen. Ich kämpfe gegen die Situation.“ Auch zu seiner Rolle beim HSV sagte er: „Es ist offensichtlich, dass ich enttäuscht bin, dass ich in Hamburg nicht spiele. Ich hatte nicht angenommen, dass ich nicht zum Einsatz komme.“ Besonders brisant wirkte seine Aussage: „Es war eigentlich klar, dass ich spielen werde.“

Die Aussagen des Keepers überraschten in ihrer Deutlichkeit, auch wenn sie für Insider kaum neu waren. Schon vor dem direkten Aufeinandertreffen von HSV und Bayern Ende August war durchgesickert, dass die Verantwortlichen in München erwartet hatten, ihr ausgeliehener Torwart würde in Hamburg Spielpraxis sammeln.

Angesichts der aktuellen Lage denkt Peretz offenbar über einen Wechsel nach. Im Interview mit dem israelischen TV-Sender Sport 5 deutete er ein mögliches Szenario an: „Vielleicht gibt es ja eine Veränderung im Januar. Denn ich will unbedingt spielen.“ Damit stehen die Zeichen auf Abschied, obwohl sein Vertrag offiziell noch bis zum Sommer läuft.

Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob Peretz tatsächlich schon bald eine neue Herausforderung sucht, um endlich wieder regelmäßig auf dem Platz stehen zu können. Die Unsicherheit über seine sportliche Zukunft bleibt vorerst bestehen.

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