Werners Schock-Rat an Bankdrücker Bitshiabu: Geduld ist Gift!

Werners Schock-Rat an Bankdrücker Bitshiabu: Geduld ist Gift!

Vor dem bevorstehenden Auswärtsspiel von RB Leipzig bei Borussia Dortmund gab Trainer Ole Werner auf einer Pressekonferenz bekannt, dass zwei weitere Leipziger Spieler ausfallen werden. Gleichzeitig thematisierte er die aktuelle Situation von El Chadaille Bitshiabu, der bislang meist auf der Bank saß, und äußerte sich zu möglichen Vorteilen für sein Team, wollte diese jedoch nicht überbewerten.

Während Borussia Dortmund unter der Woche in der Champions League gegen Athletic Bilbao spielte, hatte Leipzig mehr Zeit zur Vorbereitung. Werner räumte ein, dass diese Konstellation kein Nachteil sei, relativierte aber die Bedeutung: „Es ist mir schon klar, dass der gegnerische Trainer diesen Punkt betont. Wir sollten schon versuchen, daraus in irgendeiner Form Kapital zu schlagen. Aber Dortmund ist diesen Rhythmus gewohnt und hat auch eine Mannschaft, die dafür zusammengestellt ist. Dieser Fakt allein wird uns nicht zum Sieg führen.“

Leipzig und Dortmund konnten beide ihre letzten vier Bundesligaspiele gewinnen. Werner hob hervor, dass sein Team in allen Bereichen – taktisch, mental und spielerisch – auf höchstem Niveau agieren müsse, um gegen Dortmund zu bestehen. Bisher gelang ihm nur ein Sieg gegen den BVB, gegen dessen Trainer Niko Kovac blieb er jedoch ungeschlagen.

In dieser Woche verzeichnete Leipzig laut Werner einige persönliche Erfolge: Ridle Baku wurde nach vier Jahren wieder in den DFB-Kader berufen, Yan Diomande erhielt erstmals eine Einladung für die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste und Assan Ouedraogo wurde erstmals für die deutsche U21 nominiert. Gleichzeitig musste Werner jedoch mitteilen, dass Kevin Kampl wegen einer Erkältung und Timo Werner aufgrund muskulärer Probleme in der Leiste nicht mit nach Dortmund reisen werden. Beide waren aber ohnehin nicht für die Startelf vorgesehen.

El Chadaille Bitshiabu, in der vergangenen Saison noch regelmäßiger Bundesliga-Spieler, hat es bislang schwer, sich gegen Castello Lukeba und Willi Orban durchzusetzen. Bisher kam der 20-jährige Innenverteidiger in dieser Spielzeit nur zu einem kurzen Einsatz im DFB-Pokal.

Werner erklärte zur Situation von Bitshiabu: „Es ist im Fußball manchmal so, dass andere es noch besser machen. Castello spielt stabil und zeigt gute Leistungen. Und auf der Innenverteidigerposition wechselst du selten, wenn die Spielstände eng sind.“ Auf die Frage, ob Bitshiabu weiter Geduld zeigen müsse, widersprach Werner: „Geduld lege ich niemandem nahe. Jeder soll ungeduldig sein und auf Einsätze brennen, jeden Tag versuchen, sich vorbeizuschieben – in einer Art und Weise, die für die Mannschaft gut ist. Das macht Chad.“

Als Beispiel für gelungene Integration verwies Werner auf Ouedraogo, der sich nach mehreren Joker-Einsätzen zu Saisonbeginn mittlerweile einen Platz in der Startelf erarbeitet hat: „Assan hat sich in den letzten Wochen über Trainingsleistungen seinen Platz in der Startformation wirklich erarbeitet.“

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