Geheimnis um Tella: Was verbirgt sich wirklich hinter seiner rätselhaften Auszeit?
Nathan Tella, der beim Debüt von Trainer Kasper Hjulmand eine überzeugende Leistung zeigte, fällt aufgrund anhaltender Knieprobleme weiterhin aus. Obwohl die Verletzung zunächst als harmlos eingeschätzt wurde, fehlt der nigerianische Nationalspieler bereits seit fast drei Wochen im Mannschaftstraining von Bayer Leverkusen.
Nach dem Schlag auf das linke Knie im Champions-League-Spiel gegen Kopenhagen hatte Hjulmand noch gehofft, Tella könne schnell zurückkehren. Doch die Rückkehr des Flügelspielers wurde immer wieder verschoben, was zu Spekulationen über den Grund führte. Der Verein erklärte, es handele sich nicht um eine strukturelle Verletzung.
Mittlerweile ist die Ursache für Tellas Ausfall bekannt. Ein hartnäckiger Bluterguss im Bereich des Knies verursacht Schmerzen beim Schießen und verzögert die Genesung. Im Gegensatz zu einer vergleichbaren Verletzung an der Oberschenkelmuskulatur löst sich der Bluterguss im Knie nur langsam auf.
Tella trainiert derzeit individuell, kann jedoch an den regulären Einheiten nicht teilnehmen. Obwohl er sich bemüht, wieder fit zu werden, ist seine Teilnahme am kommenden Bundesligaspiel gegen Union Berlin aus mehreren Gründen fraglich. Zum einen ist nicht sicher, ob die Schmerzen bis dahin abklingen.
Zum anderen würde Tella nach einer so langen Trainingspause nur wenig Zeit mit der Mannschaft zur Vorbereitung haben. Sollte er dennoch gegen Union Berlin spielen, müsste er direkt im Anschluss für Länderspiele der nigerianischen Nationalmannschaft in Lesotho und gegen Benin abgestellt werden.
Diese Option erscheint wenig sinnvoll, da die harten Plätze bei den Auswärtsspielen der Nationalmannschaft das Knie zusätzlich belasten könnten. Zudem könnte Tella sich in Leverkusen gezielter auf das wichtige Spiel gegen Mainz nach der Länderspielpause vorbereiten.
Auch bei Patrik Schick verfolgt der Verein eine vorsichtige Strategie. Nach seiner Oberschenkelverletzung soll Schick auf eine Reise zur tschechischen Nationalmannschaft verzichten, um sich rechtzeitig für das Spiel gegen Mainz zu erholen. Damit will Bayer Leverkusen das Risiko weiterer Rückschläge minimieren.




