Hoeneß schockiert mit klaren Worten zur Eberl-Kontroverse: „Was ich gesagt habe, ist die Wahrheit“

In den letzten Tagen sorgte Uli Hoeneß mit seinen klaren Worten über den Sportvorstand Max Eberl für Schlagzeilen. Der Ehrenpräsident und Aufsichtsrat des FC Bayern München äußerte sich erneut zu den Spekulationen um ein angespanntes Verhältnis zwischen ihm und Eberl, stellte jedoch klar: Von Streit könne keine Rede sein.

Bei einem öffentlichen Auftritt hatte Hoeneß Eberl zuvor noch als „ziemlich empfindlich“ bezeichnet und Meinungsverschiedenheiten bei Transferentscheidungen angedeutet. Dennoch bekräftigte er jetzt: „Ich habe überhaupt keinen Grund, mich mit Max auszusprechen. Ich bin der Meinung, dass das, was ich gesagt habe, absolut okay ist. Das ist die Wahrheit. Die Wahrheit wird auch so bleiben.“

Während der Sommer-Transferperiode hatten Hoeneß und das Kontrollgremium Eberl untersagt, weitere Spieler fest zu verpflichten, sondern nur noch Leihgeschäfte zu tätigen. Kurz vor Transferschluss kam so Nicolas Jackson per Leihe vom FC Chelsea. Hoeneß erläuterte Details des Deals: Die Kaufpflicht für Jackson greife nur, falls der Spieler 40 Startelfeinsätze erreiche – eine Zahl, die laut Hoeneß in Bundesliga und Champions League kaum möglich sei.

Zur öffentlichen Kritik an Eberl im Zusammenhang mit dem Jackson-Transfer zeigte Hoeneß wenig Verständnis. „Ich wollte dem Max damit helfen, weil sie ihm vorgeworfen haben, dass er diese Option eingeräumt hat“, erklärte er. „Alles, was ich gesagt habe, war für ihn sehr hilfreich. Alles, was ich gesagt habe, sollte ihm helfen“, wiederholte Hoeneß und verteidigte damit sein Vorgehen.

Gerüchte, Eberl könne wegen der angespannten Lage seinen Posten aufgeben, wies der FC Bayern zurück. Hoeneß kommentierte diese Spekulationen mit einem weiteren Ratschlag an den Sportvorstand: „Scheinbar bin ich der größte Verteidiger vom Max. Vielleicht hätte er das auch selber sagen können. Dann hätte er nicht einige Tage deswegen Prügel gekriegt.“

Während Eberl selbst bislang öffentlich schwieg, stärkten Präsident Herbert Hainer und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen dem Ehrenpräsidenten demonstrativ den Rücken. Dreesen betonte: „Es ist ja durchaus legitim, auch kontrovers zu diskutieren. Nichts anderes hat Uli Hoeneß gesagt. Und ich finde, dass das das Normalste der Welt ist. Wenn alle immer nur im Chor das Gleiche singen, wird es langweilig.“

Für Dreesen ist entscheidend, dass die Diskussionen intern geführt werden und zu einem gemeinsamen Ergebnis führen. Auch Hainer äußerte sich gelassen zur Situation: „Man muss da immer die Kirche im Dorf lassen. Da wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Der Uli sagt, was er denkt. Es ist immer im Sinne des FC Bayern München. Er will das Beste für den FC Bayern“, so Hainer.

Abschließend betonten die Verantwortlichen, dass alle Entscheidungen gemeinsam getroffen würden. Hainer ergänzte: „Wir treffen alle Entscheidungen zusammen. Und um noch einmal auf den Transfersommer zurückzukommen: Da gibt es keinen Max-Eberl-Transfer oder Christoph-Freund-Transfer oder von wem auch immer. Das ist der FC Bayern. Wir haben im Aufsichtsrat jedem Transfer zugestimmt. Wir machen das alles zusammen.“

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