Schock für Kilian: Kreuzbandriss zerstört erneut seine Saisonträume

Schock für Kilian: Kreuzbandriss zerstört erneut seine Saisonträume

Luca Kilian vom 1. FC Köln hat sich erneut eine schwere Knieverletzung zugezogen. Der Innenverteidiger erlitt während des Trainings am Montag einen weiteren Kreuzbandriss. Die Untersuchung mittels MRT am Abend bestätigte schnell die schlimmsten Befürchtungen: Das Kreuzband im rechten Knie ist gerissen und Kilian wird monatelang ausfallen.

Die Verletzung ereignete sich während des Aufwärmens, als Kilian das Feld nur noch mit Unterstützung verlassen konnte. Für den 26-Jährigen ist es bereits der dritte Kreuzbandriss in kurzer Zeit. Bereits Ende März 2024 hatte er sich die gleiche Verletzung zugezogen und war monatelang außer Gefecht gesetzt.

Im Dezember 2024 erlitt Kilian im U21-Spiel der Geißböcke einen weiteren Kreuzbandriss. Nach langer Reha kämpfte er sich zurück und nahm wieder am Mannschaftstraining teil. Allerdings reagierte die Oberschenkelmuskulatur empfindlich auf die Belastung, sodass er zum Saisonstart erneut individuell trainierte und bislang zu keinem Einsatz kam.

Nun zwingt ihn der erneute Kreuzbandriss zu einer weiteren langen Pause. Sportdirektor Thomas Kessler zeigte sich betroffen und erklärte: „Es ist unglaublich bitter, dass er nun schon zum dritten Mal mit einer so schweren Verletzung konfrontiert ist.“ Er fügte hinzu: „Die erneute Kreuzbandverletzung von Luca trifft uns alle sehr.“

Kilian habe laut Kessler bereits bewiesen, dass er ein Kämpfer sei, und diese Eigenschaft werde ihm auch jetzt helfen, den schwierigen Weg zu bewältigen. Dennoch bleibt unklar, wie seine Zukunft beim 1. FC Köln aussieht, denn bereits vor der Verletzung war er unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok nicht fest eingeplant.

Seit seinem Wechsel zum FC im Jahr 2021 bestritt Kilian 59 Bundesliga-Spiele und zwei Partien im DFB-Pokal. In der Saison 2022/23 kam er zudem zu vier Einsätzen in der Conference League. Seine sportliche Entwicklung wird nun erneut durch eine langwierige Reha unterbrochen.

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