Geiger und Berisha stehen vor dem ultimativen Wendepunkt – was jetzt auf dem Spiel steht

Geiger und Berisha stehen vor dem ultimativen Wendepunkt – was jetzt auf dem Spiel steht

Die TSG Hoffenheim hat ihren Kader deutlich verkleinert und zahlreiche Spieler abgegeben. Dennoch befinden sich zwei aussortierte Profis, Mergim Berisha und Dennis Geiger, weiterhin im Team, ohne eine neue sportliche Heimat gefunden zu haben. Dies blieb auch nach Ablauf der Transferperiode unverändert.

Obwohl die Transferphase in den meisten europäischen Ligen beendet ist, bestehen etwa in der Türkei und Griechenland weiterhin Wechselmöglichkeiten. Beide Länder zeigen laut Medienberichten Interesse an den Hoffenheimer Spielern, die im Kraichgau keine Zukunft mehr besitzen.

Besonders der türkische Erstligist Kayserispor soll mehrfach um Berisha geworben haben. Dort ist seit kurzem der frühere Hoffenheim-Trainer Markus Gisdol tätig. Trotzdem hat Berisha bislang alle Angebote ausgeschlagen. Ob dies an den Rahmenbedingungen liegt oder an fehlender sportlicher Perspektive, ist offen.

Berisha steht wie auch Geiger noch bis 2027 bei Hoffenheim unter Vertrag. Daher wäre auch ein Leihgeschäft theoretisch möglich. Allerdings könnten die hohen Gehälter der beiden Spieler potenzielle Interessenten abschrecken und einen Wechsel erschweren.

Mergim Berisha geriet einst mit Trainer Pellegrino Matarazzo aneinander und verlor im Team an Rückhalt. Nach einer erfolglosen Leihe nach Augsburg kehrte er zurück, spielt unter Coach Christian Ilzer aber keine Rolle mehr. Auch Dennis Geiger, einst als Vorzeigespieler und Eigengewächs gefeiert, steht plötzlich auf dem Abstellgleis.

Geiger wurde durch mehrere Verletzungen immer wieder zurückgeworfen und schaffte nie den endgültigen Durchbruch. Trotz 25 Einsätzen in der letzten Saison fiel er nach einem kritischen Interview beim Verein in Ungnade. Es heißt, Trainer Ilzer hätte ihm dennoch eine neue Chance eingeräumt, die Entscheidung zur Ausbootung kam aber offenbar von der Klubführung.

Aktuell können beide Spieler ihre Form nicht unter Beweis stellen, da sie selbst in Testspielen keine Einsatzzeit erhalten. Das erschwert potenziellen Interessenten die Einschätzung zusätzlich. Es bleibt offen, ob Hoffenheim die beiden Problemfälle noch im Spätsommer abgeben kann oder ob sich der Klub bis zum Wintertransferfenster gedulden muss.

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