Baumgart schockiert: Testspiel bringt keine Erkenntnisse für die Bundesliga!
Das Testspiel des 1. FC Union Berlin gegen die VSG Altglienicke zog über 4000 Zuschauer an, doch das Ergebnis sorgte nur beim Viertligisten für Zufriedenheit. Die Partie endete mit einem Unentschieden, das angesichts der vielen Veränderungen in der Union-Mannschaft nicht unerwartet kam.
Nach dem Spiel beginnt für die Profis von Union Berlin eine kurze Pause, während der sie bis Sonntag vom Training freigestellt sind. Erst am Montag startet die Mannschaft mit einer öffentlichen Trainingseinheit die Vorbereitung auf das bevorstehende Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim.
Trainer Steffen Baumgart betonte, dass die Spieler während der trainingsfreien Tage individuelle Trainingspläne erhalten haben: „Die Jungs kriegen aber einen Plan für die nächsten Tage, um nochmal im athletischen Bereich zu arbeiten. Und dann machen wir ab Montag mit der Hälfte der Mannschaft weiter. Wir gucken auch, dass wir wieder ein paar Spieler aus dem eigenen Nachwuchs dabeihaben.“
Im Testspiel kamen zahlreiche Nachwuchsspieler zum Einsatz, da acht Profis mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren und weitere Akteure entweder geschont oder verletzt wurden. Insgesamt liefen sieben U19-Spieler für Union Berlin auf, von denen nur Dmytro Bogdanov einen Profivertrag besitzt.
Die Mannschaft wurde im Vergleich zur vorherigen 0:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund deutlich umgestellt. Lediglich Robert Skov stand erneut in der Startelf. Die Angreifer Oliver Burke, Woo-Yeong Jeong, Tim Skarke und Marin Ljubicic nutzten die Gelegenheit, über die volle Spielzeit Spielpraxis zu sammeln. Ljubicic erzielte bereits in der ersten Minute das 1:0 für Union.
Altglienicke zeigte sich jedoch kämpferisch und glich durch Jonas Nietfeld in der 35. Minute verdient aus. Im weiteren Verlauf hatten beide Teams Möglichkeiten auf den Siegtreffer, wobei Altglienicke zum Ende hin sogar die besseren Chancen hatte.
Das Fazit von Trainer Baumgart fiel zurückhaltend aus. Er wollte das Ergebnis nicht überbewerten und verwies auf die ungewohnte Aufstellung: „Weil viele Jungs dabei waren, die lange keine 90 Minuten gespielt haben – und viele aus dem eigenen Nachwuchs. Das hat man gesehen“, erklärte Baumgart. „Wir haben gegen eine sehr gute Regionalliga-Mannschaft gespielt. Also es gab viele Sachen für uns, die wichtig sind, aber keine Erkenntnisse für ein Bundesligaspiel. Dafür fehlten dann auch zu viele.“




