Kessler schockt: El-Mala-Brüder können den Verein nicht einfach verlassen!

Kessler schockt: El-Mala-Brüder können den Verein nicht einfach verlassen!

Im Sommer stand Said El Mala im Fokus zahlreicher Interessenten, entschied sich jedoch für einen langfristigen Verbleib beim 1. FC Köln. Der junge Offensivspieler verlängerte seinen Vertrag bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel, wie Sportdirektor Thomas Kessler bestätigte. Erst vor kurzem debütierte der 18-Jährige im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg und trug dazu bei, dass Köln einen späten Rückstand noch drehen konnte.

El Mala zählt zu den größten Nachwuchshoffnungen des Vereins, seitdem er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Malek von Viktoria Köln nach Müngersdorf wechselte. Aufgrund einer Transfersperre spielten beide Brüder zunächst ein weiteres Jahr auf Leihbasis in der 3. Liga, bevor sie endgültig zum FC stießen.

Trotz seiner geringen Einsatzzeit war El Mala durch seine starken Leistungen bei der U-19-Europameisterschaft ins Visier internationaler Klubs geraten. Dort erzielte er vier Tore in vier Spielen für die deutsche Nationalmannschaft. Besonders Brighton aus der Premier League zeigte großes Interesse und legte ein Millionenangebot vor, das jedoch von Köln abgelehnt wurde.

Thomas Kessler verriet beim „Rheinischen Fußballgipfel“ der Rheinischen Post ein wichtiges Detail: Bei den neuen Verträgen der beiden Brüder gibt es keine Ausstiegsklausel. „Wir sind sehr froh, dass wir aus der Leihe heraus die Verträge von Said und Malek verlängern konnten“, sagte Kessler. „Beide stehen fünf Jahre bei uns unter Vertrag und haben im Vertrag keine Ausstiegsklausel. Das ist schon ein gegenseitiges Commitment von allen Parteien, dass man sagt: Wir sind froh, gemeinsam arbeiten zu können.“

Kessler betonte außerdem, dass für Said El Mala der nächste Karriereschritt noch nicht anstehe: „Er hat viele Schritte zu gehen, bevor wir uns über irgendetwas unterhalten, was mehr ist als Bundesliga beim 1. FC Köln.“ Auch das Angebot aus England habe ihn daher gelassen gelassen. „Wir wollen den Jungen entwickeln und in der Bundesliga ankommen lassen“, erklärte der Sportchef.

Mit Blick auf die neue Saison und die elf Neuzugänge zeigte sich Kessler zufrieden mit der Kaderzusammenstellung und dem neuen Trainer Lukas Kwasniok. „Wir brauchten frisches Blut, eine höhere Qualität und einen höheren Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Das war unser Auftrag.“

Trotzdem warnte Kessler vor überzogenen Erwartungen an die Mannschaft. „Wenn wir die ersten beiden Bundesliga-Spiele verlieren, sind wir gefühlt abgestiegen. Wenn wir gewinnen, ist alles außer Europa eh eine Frechheit“, scherzte er über die Stimmung im Kölner Umfeld. Am kommenden Sonntag steht das erste Bundesligaspiel gegen Mainz an – ein wichtiger Gradmesser für den Saisonstart des Aufsteigers.

Related Articles

Back to top button
Close