Schock bei Union: Benes sucht nach nur einem Jahr wegen fehlender Einsätze das Weite!
Laszlo Benes verlässt Union Berlin nach nur einer Saison und setzt seine Karriere in der Türkei fort. Der slowakische Mittelfeldspieler, der im Sommer 2024 mit hohen Erwartungen vom Hamburger SV kam, konnte sich bei Union nicht als Stammkraft etablieren. Sein Wechsel zu Kayserispor erfolgt zunächst auf Leihbasis und ohne Kaufoption.
Schon bei seiner Ankunft in Berlin galt Benes als Hoffnungsträger. Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball bei Union, sagte: „dass er unsere Mannschaft mit seinen Qualitäten verstärken wird“. Die Erwartungen der Fans waren dementsprechend groß, doch Benes fand sich meist nur auf der Bank wieder.
Während seiner Premierensaison bei Union Berlin stand der 27-Jährige lediglich dreimal in der Startelf. Zuvor hatte er in der Bundesliga bereits für Borussia Mönchengladbach und den FC Augsburg 65 Spiele bestritten. In Berlin kamen 23 weitere Einsätze hinzu, allerdings überwiegend als Einwechselspieler.
Benes fiel besonders beim Hamburger SV auf, wo er in der Zweitligasaison 2023/24 als zentraler Mittelfeldspieler mit 15 Toren und zwölf Vorlagen überzeugte. In Berlin konnte er jedoch das Offensivspiel unter Trainer Bo Svensson nicht wie erhofft beleben. Auch unter dessen Nachfolger Steffen Baumgart änderte sich seine Situation nicht wesentlich.
Der Wechsel zu Kayserispor kam auf eigenen Wunsch zustande, da Benes mehr Spielzeit anstrebte. Nach kicker-Informationen erhält Union Berlin für die Leihe keine Gebühr. Eine offizielle Bestätigung beider Vereine steht noch aus. Für Benes ist es dennoch die Chance, einen Neuanfang zu wagen.
Kayserispor wird seit diesem Sommer vom ehemaligen Bundesliga-Trainer Markus Gisdol betreut. Mit dem Wechsel in die türkische Süper Lig will Benes nun die Spielpraxis sammeln, die ihm in Berlin verwehrt blieb. Seine Zeit bei Union Berlin endet damit schneller als erwartet.




