Hlozek startet sensationell sein Comeback!
Gleich vier Langzeitverletzte von Hoffenheim arbeiten derzeit intensiv an ihrer Rückkehr auf den Platz. Besonders im Fokus steht Adam Hlozek, der sich nach wiederholten Problemen mit seinem rechten Mittelfuß vorsichtig an das Mannschaftstraining herantastet. Nach anhaltenden Regenfällen konnte er erstmals wieder in Fußballschuhen das Trainingsgelände in Seefeld betreten.
Für Hlozek sind diese ersten Einheiten kleine Fortschritte, nachdem ihn eine erneute Verletzung Anfang Juni ausgebremst hatte. Der 23-jährige Stürmer musste zuletzt ein individuelles Indoortraining absolvieren und wird weiterhin behutsam an die volle Belastung geführt. Die Folge: Das aktuelle Trainingslager läuft weitgehend ohne seine vollständige Teilnahme ab.
Nach einer präventiven Operation im Frühjahr, die einen drohenden Mittelfußbruch verhindern sollte, verzögert sich Hlozeks Saisonvorbereitung erneut. Zwar konnte er wieder Ballübungen absolvieren und als neutraler Anspieler agieren, doch der genaue Zeitpunkt seiner Rückkehr bleibt ungewiss. Ein späterer Einstieg in die kommende Saison gilt als wahrscheinlich.
Auch die anderen Langzeitverletzten der TSG Hoffenheim zeigen Fortschritte. Ihlas Bebou, der die letzte Saison wegen Knieproblemen komplett verpasst hatte, konnte am Donnerstag fast das gesamte Trainingsprogramm absolvieren. Seine Rückkehr in den Wettkampfbetrieb scheint unmittelbar bevorzustehen, möglicherweise erhält er bereits gegen Bremen erste Einsatzminuten.
Grischa Prömel arbeitet sich rund elf Monate nach seinem Kreuzbandriss zielstrebig zurück. Am Donnerstag nahm er an weiten Teilen des Mannschaftstrainings teil, sogar intensive Spielformen wie Drei-gegen-Zwei und kurze Abschnitte im Elf-gegen-Elf waren für ihn wieder möglich. Ein baldiges Comeback des Mittelfeldspielers zeichnet sich ab.
Deutlich zurückhaltender verläuft die Rehabilitation bei Ozan Kabak. Obwohl sich der Türke das Kreuzband noch vor Prömel riss, wurde er in der Reha mehrfach zurückgeworfen und hinkt dem Zeitplan hinterher. Kabak nahm zwar als Anspieler an einigen Übungen teil und absolvierte ein spezielles Programm, doch intensivere Belastungen sind für ihn noch zu früh.
Mit einer vollständigen Rückkehr von Kabak ist wohl erst im Herbst nach der ersten Länderspielpause zu rechnen. Während sich die Mannschaft am Donnerstagnachmittag vor dem Test gegen Werder eine Auszeit gönnt, werden auch Geschäftsführer Dr. Markus Schütz und Frank Briel in Seefeld erwartet.
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