Trimml verrät: Sein Fitness-Trick könnte Karriere verlängern!
Christopher Trimmel ist längst mehr als nur ein Spieler bei Union Berlin. Als Kapitän und dienstältester Profi prägt er das Team maßgeblich und ist aus dem Kader der Eisernen nicht mehr wegzudenken. In seiner zwölften Saison bleibt der Österreicher eine Schlüsselfigur, die ihre Erfahrung an die nächste Generation weitergibt.
Trimmel äußerte sich kürzlich in einer Medienrunde zu seiner Zukunft und betonte, dass ein Karriereende derzeit nicht zur Debatte steht. „Mir macht es Spaß. Solange ich körperlich mithalten kann und eine Rolle spiele, werde ich weitermachen. Es ist ein großer Faktor, dass ich mit 22 Jahren erst zu den Profis bin, vorher hab’ ich dreimal die Woche trainiert. Vielleicht kann ich deswegen hinten raus ein paar Jahre länger spielen.“
Die Leidenschaft für den Fußball ist bei Trimmel ungebrochen. Für ihn ist es durchaus denkbar, seine Karriere bei Union Berlin zu beenden. „Ich werde mich im Winter mit dem Klub wieder zusammensetzen, um eine Entscheidung zu treffen. Solange ich Vertrag habe, geht es nach dem Leistungsprinzip. Wenn ich mal nicht spiele, akzeptiere ich das. Aber ich habe den Ehrgeiz, jede Partie spielen zu wollen“, erklärte der Kapitän.
In den vergangenen Jahren nahm die Zahl seiner Einsatzminuten ab, doch in der letzten Saison war wieder ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen. Besonders in der entscheidenden Phase der Spielzeit trug Trimmel dazu bei, dass Union die Klasse halten konnte. „Es hat mich gefreut, dass ich in der schwierigen Phase wieder reingeworfen wurde. Ich habe meine Situation akzeptiert, so wie sie ist. Es ist mein innerer Antrieb, dass ich jedes Spiel bestreiten möchte“, so Trimmel weiter. Im September beginnt er zudem in Österreich mit seiner Trainerlizenz.
Trotz der Überlegungen zur Karriere nach der aktiven Zeit bleibt Trimmel zunächst auf dem Platz aktiv. Schon jetzt übernimmt er als Kapitän Verantwortung für die jüngeren Spieler und steht ihnen beratend zur Seite. Besonders im Trainingslager nutzt er die Gelegenheit, um den Nachwuchs zu fördern.
Die Entwicklung der jungen Talente beobachtet Trimmel mit Wohlwollen. „Der Austausch ist vorhanden. Die machen sich gut, sie sind frech und unbekümmert. Sie verspüren keine Angst und spielen befreit auf“, lobte der Rechtsverteidiger. Gleichzeitig mahnt er, dass der Weg zum Bundesligaspieler herausfordernd bleibt: „Sie müssen aber auch wissen, dass das noch ein harter Weg ist bis zum Bundesligaspieler.“
Trimmels eigene Karriere zeigt, dass Durchhaltevermögen und Ehrgeiz entscheidend sind. Erst mit 22 stieg er ins Profigeschäft ein, konnte sich aber aufgrund seiner Hartnäckigkeit und seines Engagements dauerhaft etablieren. Heute ist er eine feste Größe bei Union Berlin und ein Vorbild für viele seiner Mitspieler.




