Schock-Enthüllung: Schwegler packt aus – das steckt wirklich hinter seinem Job bei der Eintracht!

Nach mehr als zehn Jahren kehrte Pirmin Schwegler, der frühere Kapitän von Eintracht Frankfurt, Anfang des Jahres als Leiter Profifußball zum Verein zurück. Während seiner aktiven Karriere prägte Schwegler das Team als Stratege im Mittelfeld und genoss in Frankfurt und darüber hinaus einen hervorragenden Ruf.

Auch nach seinem Abschied 2014 blieb die Verbindung zur Eintracht erhalten. Besonders eng war sein Verhältnis zum langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Steubing. Die Rückkehr nach über einem Jahrzehnt wirkt für viele wie eine Fügung. Zwischenzeitlich sammelte Schwegler Erfahrungen im Management, unter anderem als Chefscout beim FC Bayern und als Direktor Profifußball in Hoffenheim.

Als Schwegler am 1. Januar 2025 den Posten als Leiter Profifußball übernahm, fand er einen stark veränderten Verein vor. Die Infrastruktur und das neue Profi-Camp unweit des Stadions zeugen von der Weiterentwicklung des Klubs. „Ich erschrecke manchmal schon, wenn ich mittags in der Kantine sehe, wie viele Leute da sind. Die Eintracht hat sich extrem weiterentwickelt, das ist schon beeindruckend“, so Schwegler.

In den vergangenen sechs Monaten arbeitete er sich im Hintergrund intensiv ein, bevor er erstmals ausführlich über seine Aufgaben sprach. Anders als bei klassischen Funktionen im Fußball gibt es für seinen Job keine festen Schlagworte. Schwegler steht in engem Austausch mit dem Trainerteam, verfolgt die Trainingseinheiten und sieht sich als Bindeglied zur sportlichen Leitung.

Er beschreibt seine Rolle als vermittelnd und situationsbezogen: „Ich agiere eher im Hintergrund, meist in Absprache mit Dino. Wir befinden uns auf einer Wellenlänge, haben ein ähnliches Gespür für den Menschen und Situationen. Das hat sich sehr schnell eingespielt. Nicht bei jedem Thema müssen wir uns gegenseitig abholen“, berichtet Schwegler. Auch mit Sportdirektor Timmo Hardung besteht ein Vertrauensverhältnis aus ihrer gemeinsamen Zeit in Hoffenheim.

Schwegler ist überzeugt, dass er den Profis viel aus seiner eigenen Karriere mitgeben kann. Wichtig seien oft die kleinen Gespräche im Alltag: „Ich habe kein Psychologiestudium, auch in diesem Bereich haben wir absolute Experten. Trotzdem habe ich viele Situationen selbst durchlebt und glaube, das eine oder andere mitgeben zu können. Dabei ist es nicht so, dass ich Meetings einberufe und dann zwanghaft etwas besprechen muss. Oft versuche ich gefühlsmäßig, Sachen frühzeitig zu erkennen, Druck rauszunehmen oder auch Druck reinzubringen.“

Ein zentrales Anliegen ist das Mannschaftsklima: „Die Jungs sollen mit Freude herkommen. Eine Erkenntnis nach sechs Monaten ist, dass wir hier ein tolles Klima haben.“ Er sieht sich selbst als jemand, der das Umfeld aktiv mitgestaltet: „Ich bin überzeugt, dass es in der Regel zu besseren Leistungen führt, wenn man ein gutes Klima schafft.“

Auch Spieler, die aktuell weniger im Fokus stehen, will Schwegler einbinden. Beispielhaft nennt er Krisztian Lisztes, der nach Verletzungen bislang keine Rolle spielte: „Auch ich hatte in meiner Karriere Phasen, in denen ich verletzt oder außen vor war. Wenn du spürst, dass der Verein hinter dir steht und für dich da ist, erzeugt das eine Bindung, die auf lange Sicht zu Leistung führen kann“, erklärt Schwegler.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung von Nachwuchstalenten, insbesondere im Übergang zum Profibereich. Zur eigenen Weiterentwicklung wird Schwegler ab September einen Management-Lehrgang der DFL absolvieren und erwägt, später Trainerlizenzen zu erwerben.

Trotz seines Ehrgeizes denkt Schwegler nicht an größere Karrierepläne: „Das habe ich 0,0 im Kopf. Ich habe gelernt: Lebe im Jetzt und mach deine Arbeit top.“

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